Politik

Die Südstaaten der USA sind seit Jahrzehnten politisch gesehen, fest in den Händen der Republikanischen Partei. Seit der Präsidentschaftswahl im Jahr 2000 wurde es gebräuchlich die Bundesstaaten ihrer politischen Mehrheit nach in rote – konservativ republikanische – und blaue – liberal demokratische – Staaten, zu unterscheiden. Im Gegensatz zun den meisten traditionell sehr konservativen Südstaaten, hat sich Georgia hingegen erst innerhalb der letzten zehn Jahre zu einem der roten Staaten im „Bible Belt“ entwickelt. Bis dahin konnten Kandidaten der Republikaner lediglich sieben Mal die Präsidentschaftswahl im Peach State für sich gewinnen.

Inzwischen jedoch werden auch sämtliche Senatoren Georgias nicht mehr von Demokraten sondern von Politikern aus den republikanischen Reihen gestellt. Mit 15 Wahlmännern stellt Georgia zudem keine zu unterschätzende Zahl an Stimmberechtigten im Electoral College.

Der Süden der USA ist somit durch und durch republikanisch geprägt. Demnach ist es für die Demokraten auf Bundesebene sehr schwierig in diesem Teil der Vereinigten Staaten Wahlen zu gewinnen. Lediglich Präsidentschaftskandidaten die ursprünglich aus dem Deep South stammen, wie der in Arkansas geborene Bill Clinton, oder jene mit sehr konservativen Ansichten, haben trotz Zugehörigkeit zur demokratischen Partei, noch Chancen Erfolge zu erzielen.

 

Bild: flickr – dannysullivan

Veranstaltungen
Mai 2017
M D M D F S S
« Sep    
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
293031