Atlanta

Das Gebiet auf dem sich die heutige Hauptstadt von Georgia befindet ist vor der Besiedlung durch die Einwanderer von den einheimischen Cherokee- und Muskogee- Indianern bewohnt worden. Nach der Stadtgründung im Jahr 1823 trug die Stadt eine Reihe verschiedenen Namen. Warum genau sie heute Atlanta genannt wird kann nicht zu 100 Prozent nachvollzogen werden. Eventuell hat die Western & Atlantik Railroad Eisenbahnfirma der Stadt ihren Namen gegeben.

Während des Bürgerkrieges war Atlanta ein strategisch wichtiger Punkt für die Südstaaten. Es war schon damals eine Handelsmetropole und ein Hauptknotenpunkt für die Eisenbahnlinien. Die Stadt wurde für einen recht langen Zeitraum von gegnerischen Truppen belagert. Im Jahr 1864 wurde Atlanta nahezu komplett niedergebrannt. Dies war Teil der gegnerischen Strategie. Von Atlanta bis hin zur Stadt Savanna wurden zahlreiche Orte bis auf die Grundmauern ausgebrannt. Dies hatte zur Folge, dass nach dem Krieg ganze Landstriche neu errichtet wurden. Dieser Zeit verdankt Atlanta auch sein Stadtwappen. Darauf ist ein Phönix abgebildet, der die neue Stärke und den Überlebenswillen der Stadt wiederspiegelt.

Eine der Hauptattraktionen ist das Grab von Martin Luther King Jr. Er ist wohl der bekannteste Einwohner der Stadt. Er wurde dort im Jahr 1929 geboren. Nach seiner Ermordung in Memphis, im Jahr 1968 wurde er in seiner Heimatstadt beigesetzt.

Die Stadt ist ein florierendes Zentrum für den Handel. Viele große und bekannte Firmen verlagern ihren Sitz in die Hauptstadt, dies geschieht vor allem auf Grund der günstigen Besteuerung. Außerdem findet man viele Studenten aus dem ganzen Land in Atlanta. Mit vielen, ausgezeichneten Universitäten und niedrigen Lebenskosten, ist die Stadt für junge College Studenten besonders interessant.

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